Unser Wohn- und Erholungsgebiet soll durch den Bau einer vierspurigen Landstrasse, (genannt L 19), auf der geplanten Trasse der Autobahn A 44 zerstört werden. Von Seiten einiger Herren der CDU wird verbreitet, dass diese Lösung der ganzen Region Giesenkirchen verkehrstechnisch eine enorme Entlastung bringen würde. Jeder von uns, der selber ein Auto fährt, weiß, dass man in verkehrsreichen Regionen immer versucht ist, den schnellsten und kürzesten Weg zu wählen.
Somit wird diese sogenannte "Umgehung" (vielleicht besser Zerschneidung unseres Stadtgebietes genannt) uns nur noch mehr Verkehr in unseren Lebensraum locken.
Das alles geschieht in einem Naturschutzgebiet, in dem einem Pferdehof eine Überdachung des Reitplatzes aus Gründen des Naturschutzes untersagt wird. In den gleichen Niersauen möchte man aber eine vierspurige Trasse bauen.
Man trifft hier auf Fischreiher, Eisvögel!, Hasen und Rehe (um nur einige Tierarten zu nennen)!
Soll diese Natur zerstört werden? Müssen wir in einigen Jahren den Kindern wirklich Bilder aus Büchern zeigen: " Kind schau. Das ist ein Hase. Den gab es hier auch mal. Jetzt fahren da Autos."
Aufgerufen durch eine kurzfristige Flugblattaktion und einem Bericht im Sonntagsanzeiger "Extra Tip" fanden sich quasi aus dem Nichts ca 170 Mitbürger für einen Informationsabend in der Gaststätte "Am Gestüt" ein.
Jetzt ist uns allen klar:
Wir Bürger sollen hingehalten werden, damit die entsprechenden Gremien eine möglichst schnelle und ungestörte Entscheidung zugunsten der L 19-Trasse fällen können.
Das nehmen wir nicht hin!
Zum vergrößern der Pläne bitte darauf klicken!